NAS-Systeme im Überblick

Die verschiedenen NAS-Systeme im Überlick

Das eigene NAS lässt sich auf verschiedene Arten realisieren. Je nach Budget, technischen Anforderungen und eigenem technischen Geschick sind unterschiedliche Hardware- Komponenten und Software denkbar. Grob lassen sich die verschiedenen NAS Systeme wie folgt beschreiben.





Einstiegsklasse: Router und externe Festplatte mit NAS Funktion
Fast alle Router der neueren Generationen haben einen USB-Anschluss und lassen sich durch das Anstecken einer externen Festplatte oder USB-Sticks zu einem NAS erweitern. Vom Preis sicherlich der günstigste Aufbau.

Router und Festplatte ergeben ein NAS.

Einstiegsklasse: Router und Festplatte lassen sich oft zu einem NAS kombinieren.

Diese Varianten sind durch ihre Hardware regelmäßig in ihrer Leistung stark begrenzt und eignen sich nicht wirklich zum NAS-Betrieb. Ernsthafte Backup-Strategien werden sich auch softwareseitig kaum realisieren lassen.

Mittelklasse: Fertige NAS-Systeme
Es gibt eine handvoll Hersteller die fertige NAS-Systeme anbieten.
Je nach Preis haben diese Systeme bereits Festplatten an Bord oder können mit Festplatten erweitert werden. Fertig NAS-Systeme haben in der Regel eine eigene Herstellersoftware.
Einerseits ist man damit softwareseitig auf einen Hersteller, bzw. dessen Firmware festgelegt, anderseits hat man mit dem Hersteller eigenen Support stets einen kompetenten Ansprechpartner.
Diese Systeme bieten sich an, wenn man technisch/handwerklich nicht in der Lage ist, ein System selbst aufzubauen oder einfach keine Lust hat, sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen und z.B. einfach eine schnelle Backuplösung möchte.

Oberklasse: Der maßgeschneiderte Eigenbau NAS-Server
Hier muss man sich um Hardware und Software selbst kümmern. Dafür bekommt man ein maßgeschneidertes System mit Performance und Features welches perfekt auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt ist.

Nas und Nas-Serversysteme

Mittel- und Oberklasse: Je nach Budget und Anforderungen lassen sich
verschiedene NAS-Systeme zusammenstellen.




Als Hardware eigenen sich PC-Bestandteile. Diese lassen sich oft aus alten Desktop-Rechnern recyclen.
Auch softwareseitig stehen viele Möglichkeiten offen. Von Open Source Nas-Software bis zu Server Distributionen sollte für jeden Anspruch etwas dabei sein.
Beim Preis besteht ebenfalls viel Spielraum. Man kann sich einen richtigen Server als NAS-Grundgerüst konfigurieren und viel investieren. Genauso ist es aber auch möglich mit relativ wenig Budget einen guten NAS-Server mit Oberklasse-Features zu bauen.
Wer ungenutzte Hardware, etwa aus alten Desktop-PCs zuhause hat, kann hier sogar unter den Einstiegspreisen von Mittelklasse-fertig-NAS-Systemen landen.
Ein weiterer Vorteil ist, dass man relativ herstellerunabhängig ist und alle Hardware-Komponenten, sowie die Software frei austauschen kann.

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